In unserer heutigen Welt streben auch Kinder häufig immer gleiche Berufe an. Was sich früher dann im Laufe der schulischen Laufbahn verändert hat, bleibt heute bis ins hohe Jugendalter gleich. Potenzielle Popstars, Models und Designer tummeln sich überall, nur wirklich ernstzunehmende und solide Berufsbilder rücken immer weiter aus dem Fokus der Jugend.
So denken scheinbar viele, es ginge auch ohne eine Berufsausbildung und ein solider finanzieller Grundstock werde ohnehin überbewertet. Was das Ganze letztlich nach sich zieht, sind hohe Arbeitslosenzahlen, eine Menge unerfüllte Lebensträume und Existenzen, die kaum mehr in die richtige Bahn gelenkt werden können. Im Jobcenter trifft man sich dann wieder und beklagt sich beim Staat.
Ein schöner Tag, der dieser Entwicklung entgegenwirken soll, ist der Girls Day, beziehungsweise ab diesem Jahr auch der Boys Day.
Hier werden Schüler und Schülerinnen in Unternehmen eingeladen, um sich bestimmte Berufsbilder einmal genauer anzusehen. Gerade Berufe, die heute sehr geschlechtsspezifisch sind, sollen an diesem Tag dem anderen Geschlecht nahegelegt werden.
Wo sich also Jungs mit Kindergartenkindern herumschlagen, erfahren Mädchen besonders viel aus den technischen Bereichen der Berufswelt. Wenn die kleine Prinzessin also nach Hause kommt und erzählen kann, worum es sich beim Einsatzhärten handelt, kann man den Tag als durchaus gelungen bezeichnen.
Vergessene Berufe
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